Anthroposophische Gesellschaft Detmold
Nikodemus Zweig
Fragen - Begegnung - Gespräch
In unseren Zweig-Treffen arbeiten wir
am Bewusstsein vom eigenen Menschentum.
Wer war ich in der Vergangenheit?
Wer bin ich in der Gegenwart?
Wer werde ich in der Zukunft sein?
Unsere Quelle ist die Anthroposophie,
die von Rudolf Steiner als Geisteswissenschaft
entwickelt wurde.
Die Sendung Michaels
Die Offenbarung der eigentlichen Geheimnisse
des Menschenwesens, GA 194
Wir treffen uns mittwochs von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr
im Seminarraum der Michael Kapelle (siehe unten)
Bewusstsein vom eigenen Menschentum
Es ist unstrittig, dass die Menschheit vor enormen Herausforderungen steht und auf größere Probleme/Aufgaben zusteuert. Trotz vieler guter Absichten scheint sich die Lage weltweit zuzuspitzen. Das Fieber steigt, die Symptome werden stärker und wir werden der Täuschung ausgesetzt, die Lösungen in der Vergangenheit zu suchen, die Ursachen auf einfache einzelne Themen zu reduzieren, oder die Führung der Macht einer Elite zu überlassen. Aber liegt nicht die Unwirksamkeit der Lösungen darin, dass wir die Realität nicht in ihrer Ganzheit erkennen und zumeist nur die Symptome behandeln?
Es ist heute weitgehend akzeptiert, dass der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht. Warum beschränken wir uns dann ausschließlich auf eine materielle Denkweise? Ist es möglich, Mensch und Welt vom Geiste her anzuschauen und von daher Erkenntnisse zu erlangen für eine menschenwürdigere Gestaltung auf allen Gebieten des individuellen und sozialen Lebens?
Rudolf Steiner hat eine solche Möglichkeit erforscht und die Erkenntnisse in seiner Geisteswissenschaft der Menschheit mitgeteilt. Anthroposophie ist ihm ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte und Geisteswissenschaft die Erweiterung des Ich-Bewusstseins über die geistige Welt. Inzwischen sind auf dieser Grundlage viele Impulse weltweit sichtbar und lebenspraktisch wirksam!
Warum Nikodemus Zweig?
Der Name Nikodemus kennzeichnet einen Menschen, der das Volksgebundene in sich überwindet, was auf eine freie Individualität hindeutet! Für sie geht es auf dem alten Erkenntnisweg nicht weiter und sie sucht einen neuen Weg zu den Mysterien, zu den Erkenntnisquellen, zur geistigen Welt.
Im Johannes-Evangelium wird beschrieben, wie Nikodemus als ein Eingeweihter in die alten Mysterien dem Christus begegnet im Gespräch und ihn nach einem neuen Weg in das Reich Gottes fragt:
Wie kann man dahin gelangen?
Und so lautet eine Frage von Rudolf Steiner:
Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?
Der Christus antwortet mit dem Hinweis auf einen Weg für alle Menschen: Ihr müsst aus den Höhen neugeboren werden. Der Wind weht wo er will!
Dass Nikodemus zu einem Jünger Christi geworden ist, beweist seine Hilfe bei der Kreuzabnahme. So ist es auch in dem Relief an den Externsteinen, einer alten Mysterienstätte nahe Detmold, dargestellt. Hier erscheint Nikodemus in seiner Haltung als eine Brücke vom Alten zum Neuen!